Neben der individuellen Förderung in den Fächern soll auch die Persönlichkeit aller Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Im Modulunterricht (zwei Stunden pro Woche in den Jahrgängen 7 und 8) sind die Inhalte: Werte, Medien, Sprache und Literatur.

Seit dem Schuljahr 2008/2009 gibt es den Unterricht in den Modulen für die Jahrgänge 8, 9 und 10. Grund für deren Einführung war die Forderung alle Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern.

Individuelle Förderung bedeutet, die besonderen fachlichen Stärken und Schwächen jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers optimal zu fördern, daneben sollen aber alle Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeit gefördert werden, indem ihnen neue Horizonte eröffnet werden, Allgemeinbildung in den Fokus gerät und der Doppelauftrag der Schule nach Bildung und Erziehung ernstgenommen wird. So entsteht ein stimmiges Gesamtkonzept der Förderung in der Gesamtschule Niederzier/Merzenich.

Die überfachliche Förderung in den Modulen fand zunächst in den Jahrgängen 8 und 9 und abschlussbezogen in Jahrgang 10 statt. Jede Schülerin und jeder Schüler belegt im Laufe von zwei Schuljahren insgesamt vier verschiedene Module aus vier Bereichen, jeweils für ein Schulhalbjahr. Die Module werden nicht benotet und die vier angebotenen Bereiche waren: Ästhetische Gestaltung, Informatik, Literatur und Sprache. Kolleginnen und Kollegen, die ein Modul anbieten, können dasselbe in zwei Jahren viermal anbieten, es werden auch keine Klausuren geschrieben, was Lehrerinnen und Lehrer deutlich entlastet.

Ab dem Schuljahr 2013/2014 gilt für die Module:

  • Grundsätzlich soll der Lebens- und Anwendungsbezug in den Modulen beachtet werden, sowie im weitesten Sinne eine Produktorientierung. Module sollen sich deutlich von „normalem Unterricht“ unterscheiden.
  • Das Modul Ästhetische Gestaltung wird durch ein Modul Werte ersetzt. Weltethos und weitere ethische Konzepte sind Gegenstand dieses Moduls.
  • Das Modul Informatik wird inhaltlich erweitert zum Modul Medienerziehung, dadurch kommen weitere Aspekte in den Fokus. Die Arbeit am Computer soll nur einen kleinen Teil des Unterrichts ausmachen und der Computerraum wird dadurch auch für andere Modulunterrichte nutzbar.
  • Im Modul Sprache soll die Begegnung mit einer fremden Sprache und Kultur im Mittelpunkt stehen, auch soll kein „klassischer“ Fremdsprachenunterricht stattfinden.
  • Im Literaturmodul sollen nicht nur Werke der Weltliteratur gelesen werden, auch Comics wären möglich, ebenso wie das Einstudieren einer kurzen Szene oder eines kleinen Theaterstücks.
  • Die Module werden in die Jahrgänge 7 - dadurch hat dieser Jahrgang auch mehr Unterricht - und 8 verlegt, in Jahrgang 9 findet ein einstündiges abschlussbezogenes Modul statt, im Jahrgang 10 werden zwei Stunden Wirtschaftslehre unterrichtet („Beruf und Leben“), da dieser Unterricht bisher gekürzt war.

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