Beeindruckender Tag der offenen Tür in Merzenich

Weit mehr als 1000 Besucher bereuten ihr Kommen nicht. Unter dem Motto "Schau hin.., schau rein.., hör zu" hatte unsere Gesamtschule zum Tag der offenen Tür nach Merzenich eingeladen. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Eltern, Freunde und Ehemalige waren der Einladung gefolgt und machten sich ein Bild von der Schule und den Projektergebnissen der Projekttage. Dort hatten 450 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 in 26 Projektgruppen drei Tage lang gearbeitet und stellten nun ihre Ergebnisse vor.

Markus Eckert führte in seinem Projekt  Akustikversuche durch Das Projekt 'Musik in der Band' sorgte für musikalische Untermalung in der Mensa

Schwerpunkte der diesjährigen Projekte waren der Umgang mit der Umwelt und das Erfahren der eigenen Sinne. Über ein Dutzend Projekte bot das Arbeiten mit Rohstoffen aus der Natur an: Ob beim "Basteln mit Naturmaterialien", den "Laubsägearbeiten" oder dem Projekt "Schau in die Natur" - vielfach wurde Wert darauf gelegt, dass die "Schüler Natur erleben", wie Lehrerin Sylvia Sprokamp formulierte.

David (7a) konnte in den Projekttagen ein Herbarium anlegen, Karten aus Naturmaterial schaffen und Glückskäfer aus Nussschalen kreieren. "Die Arbeit hat Spaß gemacht", bestätigt er.

Vogelhäuser aus Kokosnussschalen wurden beim Projekt "Bei uns piept es" unter Leitung von Martin Hannappel und Stefanie Felter hergestellt. "Außerdem haben wir die Kokosnussmilch verkauft", erzählt Amina (5d).

Bei der Knoff-Hoff-Show zeigten die Schüler des Projekts "viva con aqua" von Stefan Walper und Deborah Heinen in spielerischer Form, was sie während der Woche über Wasser erfahren hatten. Bei der Präsentation wurden auch die Zuschauer einbezogen und durften selbst an Versuchen zum Thema Wasser teilnehmen.

Karin Freiburg (stellv. Schulleiterin), Hermann Josef Gerhards(Schulleiter) mit den Bürgermeistern der Gemeinden Niederzier und Merzenich, Herrn Heuser und Herrn HarzheimDie SV-Mitglieder informierten an mehreren Ständen über ihre Arbeit

Die Körpersinne standen im Mittelpunkt einer Vielzahl von Projekten. Dabei konnten die Schüler ganz neue Erfahrungen machen: Im Bioakustik-Projekt (Leiter Markus Eckert) wurde unter anderem verglichen, ob Menschen die gleiche Lautstärke erreichen können wie Grillen; Cindy erlernte beim Projekt "Unsere Sinne sind das Tor zur Umwelt" (Leitung Silvia Willeke/Ursula Keuter) den Umgang mit der Blindenschreibmaschine, Eva(6d) kann nach den Projekttagen im Projekt "Kalligraphie" (Leiterin Irmgard Fiergolla) ihre Briefe in Antiqua oder Unziale schreiben: "Das sind besondere Schrifttypen", erklärt die Sechstklässlerin.

Besonders großen Spaß machte den Schülerinnen und Schülern das Erlernen von Goalball- einem Mannschaftsspiel, bei dem die Spieler auf ihr Gehör angewiesen sind: "Die Schüler mussten mit verbundenen Augen spielen und konnten den Standort des Balles nur an einem Glöckchen erkennen", erklärt Projektleiter Cüneyd Günes.

Die Vielfalt der Projekte sorgte in diesem Jahr dafür, dass den Besuchern ein kurzweiliger Tag beschert wurde: Ein Besuch beim "Schattentheater" war ebenso möglich wie ein Abstecher zu "Harry Potter", "Französische Sketche" erfreuten die Zuschauer, die Nachrichten von "Radio Rur" sorgten für die neuesten Informationen.

Neben den Projektpräsentationen wurden die Jugendlichen an zahlreichen Ständen in der Mensa über die Aktivitäten der Schülerschaft informiert. Neben den Streitschlichtern, der Lauf-AG und der sehr aktiven Schülervertretung zeigte auch die Projektgruppe "Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage" ihre neuesten Aktivitäten, unter anderem den Erfolg einer Kreideaktion im Zentrum von Düren.

In der Mensa angekommen, konnte man auch Backwaren, von Schülerinnen und Schülern produziert, erwerben. Dabei bot die Projektgruppe von Maria Steimel und Andrea Ernstes neben feinen Backwaren auch die dazugehörigen Rezepte an. Die zwei Sozialwissenschaftskurse des Jahrgangs 11 verkauften selbstgebackene Plätzchen gar als Konkurrenten: Sie hatten in einem Unterrichtsprojekt zum Thema Wirtschaft das Ziel angestrebt, mit einer Mini-Firma in kurzer Zeit möglichst viel Geld zu erwirtschaften: "Der Erlös wird an Hilfsorganisationen gespendet", erläutert Christiane Laas.

Selbst gemachte Gipsmasken konnten als Kopfschmuck genutzt werdenSchülerinnen und Schüler der Sozialwissenschaftskurse verkauften Plätzchen im Rahmen eines Kursprojektes

Natürlich gab's auch Kaffee und Kuchen sowie andere Speisen, mit denen sich Besucher in der gut gefüllten Mensa niederließen. Wiederum fanden viele ehemalige Schüler und Referendare den Weg in ihre alte Schule, um mit 'alten' Lehrern und Kollegen über alte Zeiten und neue "Projekte" zu sprechen. "Viele Ehemalige erzählen davon, dass sie gut in ihrem Beruf oder an ihrer Hochschule zurechtkommen", berichtet Lehrer Guido Müller.

Sehr groß war in diesem Jahr der Andrang der Eltern, die sich über Lernen und Leben an der Gesamtschule Niederzier/Merzenich informieren wollten: "Heute wirkten die Eltern von Grundschulkindern besonders interessiert, viele möchten ihr Kind an unserer Schule anmelden", meinte Oberstufen-Leiterin Sabine Mehrhoff, die ebenso wie die anderen Schulleitungsmitglieder Führungen durch die Schule anbot.

Nach einem abwechslungsreichen Tag endete der Tag der offenen Tür um 17.00 Uhr. Koordinatorin Andrea Beck war geschafft, aber sehr zufrieden. Einen besonderen Dank wollte die Sozialpädagogin an die Eltern richten: "Mit der Leitung bei mehreren Projekten, der Mithilfe beim Verkauf und sehr vielen Kuchenspenden haben die Eltern heute wieder in großem Maße zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen."

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