Kooperationsveranstaltungen mit der Louis-Braille Schule
Zwei verschiedene Sportarten
Unserer Gesamtschule nimmt am Torballturnier in Düren teil - und lernt einiges
Bei den schulinternen Fußballturnieren sind die Jungen der 10a bekannt für ihre fußballerischen Qualitäten. Jonas, Aaron, Kristian, Somnang, Max und Paul erreichen seit Jahren immer gute Platzierungen und stellen meist unter Beweis, dass sie echte Fußballer sind. Kurz vor den Sommerferien nahmen die fußballaffinen Schüler der Gesamtschule nun beim ersten Sommer-Torball-Turnier der Dürener Schulen in der Louis-Braille-Schule teil - natürlich hochmotiviert und mit großen Zielen zu Beginn des Turnieres. Torball ist eine inklusive Sportart und wird blind in einem 3-gegen-3- Spielsystem gespielt, bei dem ein Tor über die Breite des Spielfeldes verteidigt werden muss. Akustische Reize und Spielverständnis ersetzen die Möglichkeit den Ball zu sehen, ein enormer Unterschied zum allseits bekannten Fußball.
Kristian erinnerte sich an die AG, die seinerzeit in Merzenich hierzu angeboten worden ist und war direkt begeistert, dass ein schulübergreifendes Turnier, bestehend aus der Louis-Braille-Schule, Realschule Brezelnweg, Nelly-Pütz-Berufskolleg und uns, stattfinden sollte. Erklärtes Ziel für die sechs war mindestens das Überstehen der Vorrunde.
Das Team aus Niederzier merkte aber schon im ersten Spiel, dass Fußball und Torball eigentlich zwei unterschiedliche Sportarten sind. Gerade die Schüler*innen der Louis-Braille-Schule waren den Niederzierer Schülern haushoch überlegen, da sie Torball seit Jahren wöchentlich spielen. Schön zu beobachten war - trotz aller Konkurrenz im Turnier - dass Tipps und Tricks ausgetauscht und motivierende Worte weitergegeben wurden.
Aufgeben war keine Option und so gelangen den Schülern kleinere spielerische Highlights - und die Anerkennung der anderen Mannschaften. Es kam sogar dazu, dass bei einem Spielstand von 2:2 Jonas einen Penalty gegen das Team der Louis-Braille-Schule bestreiten musste und den Ball hielt. Eine zuschauende Schülerin sagte anerkennend nach dem Spiel: „Das war eine Parade gegen den besten Spieler unserer Schule!“ Dieses Ereignis war wahrscheinlich auch der Grund, warum Jonas in der Finalrunde von einer Kooperationsmannschaft aus Louis-Braille-Schule und Realschule Brezelnweg gefragt wurde, ob er das Team verstärken könne.
Trotz der am Ende ernüchternden Platzierung waren die sechs Vertreter der GENM begeistert. Aarons Fazit am Ende: „Beim Winterturnier sind wir auf jeden Fall wieder dabei!“

Unsere Gesamtschule nimmt an der Integratour 2016 teil
Auch wenn es nach einer Fahrradtour aussah – hinter der Tour der Begegnung, an der unsere Gesamtschule in der vorletzten Woche teilnahm, steckte weit mehr als eine Sommerfrische. 17 SchülerInnen der Jahrgänge 9 - Q1 nahmen an der Veranstaltung der Louis- Braille- Schule teil, mit der unsere Schule seit Jahren eng kooperiert.
Ziel der Integratour war zum einen der Weg von Düren bis nach Brauweiler – immerhin 40 Kilometer, die gemeinsam zurückgelegt wurden. Vor allem aber diente die Fahrt dazu, einander kennenzulernen und sich zu unterstützen. In Begleitung der LehrerInnen Gianna Pezzolla und Philipp Schloderer fuhr ein Teil der GesamtschülerInnen als Vordermann eines Tandems mit einem sehbehinderten Schüler, zum Teil agierten sie auf eigenem Rad als Unterstützung. Vor allem die Kooperation auf dem Tandem erforderte ein hohes Maß an Zusammenarbeit. „Diese Tour war wirklich eine besondere Erfahrung“!, meint Laura Servos (10a). „Zumal man die komplette Verantwortung für den Mitfahrer trägt!“

Von Düren ging es für die Radler an der Wasserburg von Bergerhausen vorbei über Kerpen, Horrem, Königsdorf bis nach Brauweiler. Verpflegungsstationen waren alle zehn Kilometer eingerichtet und versorgten die SportlerInnen mit Getränken und kleinen Stärkungen. „Die Fahrt war bestens organisiert!“, lobte Philipp Schloderer.
Dabei blieb neben der sportlichen Anstrengung natürlich auch Zeit für das ein oder andere Gespräch – eine intensive Begegnung auf zwei Rädern, die auch den SchülerInnen unserer Gesamtschule einiges brachte. „Ich bin wirklich froh über diese Erfahrung!“, resümiert Laura zufrieden. „Es war zwar anstrengend, aber ich würde nochmal mitfahren.“
Persönlichkeitsentwicklung in sozialer Verantwortung
- Details
- Geschrieben von Pressewart
- Erstellt: 30. April 2016
- Zuletzt aktualisiert: 12. Januar 2026
- Zugriffe: 3026