Inklusion

An der Gesamtschule Niederzier/ Merzenich lernen Kinder und Jugendliche mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf gemeinsam in ihren Klassen. Im Unterricht bringen alle Schülerinnen und Schüler ihre individuellen Fähigkeiten ein, lernen mit- und voneinander und bilden ihre Stammklasse.
Dabei ist es uns wichtig, eine schulische und soziale Förderung zu ermöglichen, die sich am individuellen Lernniveau- und tempo der jeweiligen Schüler und Schülerinnen orientiert.
Im Schuljahr 2026/27 werden am Standort Merzenich 34 und am Standort Niederzier 35 Schüler und Schülerinnen mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten im gemeinsamen Lernen unterrichtet. Die Förderschwerpunkte sind:
Lernen, geistige Entwicklung, emotionale und soziale Entwicklung, Sprache, körperliche und motorische Entwicklung, Hören und Sehen.
Dabei lernen die Schüler und Schülerinnen teilweise in verschiedenen Bildungsgängen.
Im Bildungsgang Lernen und Bildungsgang Geistige Entwicklung erhalten die Schülerinnen und Schüler keine Noten, sondern schriftliche Bemerkungen zu ihren individuellen Lernleistungen.
Unsere Umsetzung
Die Gesamtschule Niederzier/ Merzenich hat folgende Rahmenbedingung für das Gelingen von Inklusion geschaffen:
An beiden Standorten arbeiten Sonderpädagog:innen gemeinsam mit den Sozialpädagog:innen und dem Handwerksmeister im multiprofessionellen Team (MPT). In wöchentlichen Teamsitzungen unter der Leitung der Koordinatorin Inklusion wird Förderung geplant und evaluiert. Dies geschieht in enger Absprache mit den Abteilungsleitungen. Seit Februar 2025 unterstützen auch Inklusionsassistenzen die Klassen 5-7 und die Jahrgänge 8-10.
Der zeitliche und räumliche Rahmen für Inklusion sieht sowohl das gemeinsame Lernen im Klassenverband als auch das Lernen in Kleingruppen oder in Einzelförderung vor. Dafür wurden eigene Räume mit Fördermaterial und Rückzugsmöglichkeit geschaffen. Diese verschiedenen Arten der Förderung werden den Stundenplänen der Kinder und deren Klassen jeweils individuell angepasst.
Gemäß der Förderpläne und Nachteilsausgleiche eines jeden Schülers mit Unterstützungsbedarf wird ein individuelles Lernsetting geplant, um bestmögliche Lernfortschritte anzubahnen.
Dabei ist es uns wichtig, eine schulische und soziale Förderung zu ermöglichen, die sich am individuellen Lernniveau- und tempo der jeweiligen Schüler und Schülerinnen orientiert.
Im Schuljahr 2026/27 werden am Standort Merzenich 34 und am Standort Niederzier 35 Schüler und Schülerinnen mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten im gemeinsamen Lernen unterrichtet. Die Förderschwerpunkte sind:
Lernen, geistige Entwicklung, emotionale und soziale Entwicklung, Sprache, körperliche und motorische Entwicklung, Hören und Sehen.
Dabei lernen die Schüler und Schülerinnen teilweise in verschiedenen Bildungsgängen.
Im Bildungsgang Lernen und Bildungsgang Geistige Entwicklung erhalten die Schülerinnen und Schüler keine Noten, sondern schriftliche Bemerkungen zu ihren individuellen Lernleistungen.
Die Schwerpunkte unserer Inklusionsarbeit sind:
- Optimale Förderung und maximale Unterstützung
- Feststellung des jeweiligen Förderbedarfs und individuelle Förderplanung
- regelmäßige Überprüfung des Unterstützungsbedarfs
- Festlegung notwendiger Maßnahmen im Nachteilsausgleich
- Förderung nach dem Prinzip: „Soviel wie nötig, aber so wenig wie möglich“
- Ermöglichung zunehmender Selbstständigkeit
- Erreichen des bestmöglichen Schulabschlusses
- Optimale Vorbereitung auf das Berufsleben
Aufgaben der Sonderpädagog:innen
Der unterrichtliche Einsatz der sonderpädagogischen Lehrkräfte und der Fachkräfte im multiprofessionellen Team erfolgt nach dem jeweiligen Bedarf der Schüler und Schülerinnen mit Unterstützungsbedarf und den personellen Möglichkeiten. In verschiedenen Formen des Teamteaching arbeiten sie eng mit den Tutorinnen und Tutoren und den Regelschullehrkräften zusammen. Darüber hinaus erstellen sie oder beraten über gesonderte Übungsmaterialien für den Unterricht und ggf. differenzierte Klassenarbeiten.
Als Grundlage für die Differenzierung werden regelmäßig zweimal im Jahr individuelle Förderpläne in Absprache mit den Tutoren und Tutorinnen, den Fachlehrkräften sowie den Eltern und den Kindern erarbeitet.
Die Sonderpädagog:innen haben zusätzlich besondere Aufgaben in der Beratung:
- Sie unterstützen Lehrkräfte und Eltern bei Fragen zum Förderbedarf sowie zur Optimierung der Förderung und geben dabei fachliche Hilfestellungen.
- Sie unterstützen die Lehrerinnen und Lehrer bei Elterngesprächen durch ihre Fachkompetenz.
- Sie können darüber hinaus das Einbeziehen weiterer Experten vorschlagen und einleiten.
- Sie stehen im Austausch mit außerschulischen Experten und Hilfesystemen (z.B. SPZ, Autismustherapiezentrum, Jugendamt).
Kaleidoskop 2005

Kaleidoskop 2010/11

Kaleidoskop 2006/07


