Unser Beratungskonzept
Auf diesen Seiten können Sie sich und könnt ihr euch über unser umfassendes Beratungsangebot informieren.
Die Beratung und Begleitung von Schülerinnen, Schülern und Eltern ist Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer. Dabei werden sie durch die Beratungsangebote der Beratungslehrkräfte, der Abteilungsleitungen, der Schulsozialarbeit und der Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen unterstützt. Wir arbeiten darüber hinaus eng mit externen Einrichtungen und Beratungsstellen zusammen.
Während die Wahrnehmung von Beratungsangeboten freiwillig geschieht, gibt es an unserer Schule einige Bereiche, die davon ausgenommen sind wie die Studien- und Berufswahlorientierung, die Schullaufbahnberatung oder die Lernberatung, vorwiegend in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Diese schulischen Beratungsangebote sind verpflichtender Bestandteil der Ausbildung an der Gesamtschule Niederzier/Merzenich und müssen von allen Schülerinnen und Schüler wahrgenommen werden. Darüber hinaus nehmen sie verpflichtend an präventiven Maßnahmen teil, wie dem Programm Erwachsen werden (Lion’s Quest), dem Angebot der Wellenbrecher oder der AIDS-Beratung.
Die Tutorinnen und Tutoren sind grundsätzlich erste Beratungsinstanz. Sie sind zuständig und verantwortlich für die Beratung ihrer Schülerinnen und Schüler und für die Lösung pädagogischer Probleme in der Klasse. Ist dies nicht möglich, beziehen die Tutorinnen und Tutoren die Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer in den Beratungsprozess mit ein. Insbesondere nehmen sie folgende Beratungstätigkeiten wahr:
- individuelle Beratung von Schülerinnen, Schülern und Eltern bei Leistungsschwächen und Verhaltensauffälligkeiten
- Schullaufbahnberatung von Schülerinnen, Schülern und Eltern (Wahlpflichtbereich, Fachleistungsdifferenzierung, Abschlüsse)
- Information der Fachlehrerinnen und Fachlehrer über mögliche Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten bzw. Leistungsschwächen zwecks Koordination des Beratungsverfahrens (jederzeit, in Beratungskonferenzen, Teilkonferenzen)
- Teilnahme an Teilkonferenzen zur Beschlussfassung über Ordnungsmaßnahmen
Die Abteilungsleiterinnen und -leiter Sandra Spinger, Abteilungsleitung I (Jahrgänge 5-7), Ulli Flohr, Abteilungsleitung II, (Jahrgänge 8-10) und Sabine Mehrhoff, Abteilungsleitung III, (Jahrgänge EF, Q1, Q2) übernehmen zahlreiche Beratungsaufgaben und sind Ansprechpartner für Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer.
Ihre Aufgaben umfassen:
- Schullaufbahnberatung (Differenzierung, Wahl- und Pflichtbereiche, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, Schulabschlüsse)
- Erweiterung der Schullaufbahnberatung um die Studien- und Berufswahlvorbereitung gemeinsam mit den Koordinatorinnen und Koordinatoren
- Beratung in schulischen und lebenspraktischen Fragen
- Beratung bei Schulwechsel (Anmeldeverfahren und Abgänge)
- Zusammenarbeit mit den Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen
- Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern
- Pädagogische und organisatorische Leitung sowie Beratung der in den jeweiligen Jahrgängen unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen.

Unser Beratungsteam ist ein Fachgremium für pädagogische, erzieherische und unterrichtliche Fragestellungen. Seine Mitglieder sind in erster Linie Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer
Sie werden tätig bei …
- verhaltens- oder anderweitig auffälligen Schülerinnen und Schülern,
- schwierigen häuslichen Situationen,
- erzieherischen und unterrichtlichen Fragen des Kollegiums,
- der Vermittlung externer Anlaufstellen.
Sie werden im Regelfall tätig...
- als vorgeschaltetes Gremium, bevor über Ordnungs- und Erziehungsmaßnahmen entschieden wird und
- als vorgeschaltetes Gremium, bevor ein AO-SF beantragt wird.
Mitglieder des Beratungsteams sind
Katarina Natorff
Guido Müller
Emira El Ouni
Ulli Flohr, Abteilungsleiter II
Andrea Beck, Sozialpädagogin
Stefanie Pätz-Wendeler, Sozialpädagogin

An der Gesamtschule Niederzier/ Merzenich lernen Kinder und Jugendliche mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf gemeinsam in ihren Klassen. Im Unterricht bringen alle Schülerinnen und Schüler ihre individuellen Fähigkeiten ein und lernen mit- und voneinander.
Dabei ist es uns besonders wichtig, eine schulische und soziale Förderung zu ermöglichen, die sich am individuellen Lernniveau und Tempo der jeweiligen Schülerinnen und Schüler orientiert.
Die Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen beraten alle Beteiligten in vielfältiger Hinsicht. Sie
- beraten und unterstützen die Schülerinnen und Schüler mit einem erhöhten Förderbedarf und nachrangig auch Lernende ohne besonderen Förderbedarf.
- organisieren die Lernangebote, die insbesondere den Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler mit zieldifferenter Förderung entsprechen.
- differenzieren die Lernangebote der Lernenden, die zielgleich unterrichtet werden (z.B. bei Sinnesbeeinträchtigungen, körperlichen und motorischen Einschränkungen oder bei Beeinträchtigungen im sozial-emotionalen Bereich) entsprechend der individuellen Förderplanung.
- unterrichten im Teamteaching.
- erstellen federführend und in gemeinsamer Absprache mit den, in einem Team unterrichtenden Lehrkräften, die Förderpläne und Zeugnisse, die auf die individuellen Förderbedarfe und Förderschwerpunkte abgestimmt sind.
- treffen Absprachen mit externen, am Erziehungsprozess Beteiligten (Eltern, Jugendamt, Sozialamt, Therapeuten etc.), um Schülerinnen und Schüler bei der Anbahnung von außerschulischen Maßnahmen zu unterstützen.
- nutzen bei fachfremden Förderschwerpunkten die fachliche sonderpädagogische Unterstützung von bestehenden Förderschulen.
- erstellen förderdiagnostische Begutachtungen und sind ggf. Ansprechpartner bei sonderpädagogischen Beratungen.
- unterrichten in ihren studierten Unterrichtsfach Klassen, in denen Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf lernen.
- übernehmen in inklusiven Klassen die Klassenleitung gemeinsam mit einer Regelschullehrkraft.
- arbeiten mit Sonderpädagoginnen und Pädagogen (falls vorhanden) in sonderpädagogischen Fachkonferenzen zusammen.

Schulsozialarbeit ist ein Baustein der Jugendhilfe. Durch die Verankerung der Schulsozialarbeit an der Gesamtschule Niederzier / Merzenich besteht die Möglichkeit, die Kinder und Jugendlichen in ihrer allgemeinen Entwicklung zu unterstützen und zu fördern. Schulsozialarbeit ist an den Stellen sinnvoll, wo vermittelnde Tätigkeit gefragt wird, zum Beispiel bei Konflikten zwischen Schülern und Schülern, Lehrern und Schülern, und Eltern und Kindern. Hier können die Schulsozialarbeiter mit Hilfe ihrer eigenen Methoden intervenieren.
- Standort Merzenich (Jg. 5 – 7)
Andrea Beck, Dipl. Sozialpädagogin, 02421/936718
- Standort Niederzier (Jg. 8 – 13)
Stefanie Pätz-Wendeler, Dipl. Sozialpädagogin, Dipl. Sozialarbeiterin, 02428/941432
Aufgabengebiete:
- Beratungsangebote für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer
- Krisenintervention, No Blame Approach (Anti-Mobbing-Methode)
- Organisieren und Durchführen von Ganztagsangeboten (z.B. Pausenangebote und Arbeitsgemeinschaften)
- Soziales Lernen mit Klassen und Schülergruppen
- Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen, offene Jugendarbeit der Gemeinden Merzenich und Niederzier, Beratungsstelle des Kirchenkreises Jülich, Sozialwerk Dürener Christen, Erziehungsberatungsstellen und Jugendämtern, Kooperation mit den Kreispolizeibehörden, Drogenberatungsstellen
- Beratungs- und Gesprächsangebote an Elternsprechtagen
- Mitwirkung in schulischen Gremien (u.a. Lehrerkonferenzen, Beratungsteamsitzungen)
- Teilnahme an Klassenfahrten
- Beauftragte für den Kinderschutz
Speziell am Standort Niederzier gibt es folgende Angebote:
- Fragen zu und Bearbeitung von BuT-Anträgen (Bildungs- und Teilhabepaket)
- Hilfe bei der Wahl der Praktikumsstelle
- Bewerbungstraining
- Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Berufswahl
Unser Ziel ist es die Schülerinnen und Schüler auf ihr späteres, eigenverantwortliches Leben vorzubereiten. Dabei stehen wir als SchulsozialarbeiterInnen mit Rat und Tat zur Seite.

Die Ausbildung von Referendarinnen und Referendaren aus den Zentren für die schulpraktische Lehrerausbildung Aachen, Düren und Jülich ist ein wichtiges Element der Arbeit an der Gesamtschule Niederzier/Merzenich. Darüber hinaus bieten wir Studierenden die Möglichkeit an unserer Schule das Eignungs- und Orientierungspraktikum sowie das Praxissemester zu absolvieren.
Unser Ziel ist es, den angehenden Lehrerinnen und Lehrer eine qualitätsvolle Ausbildung zu ermöglichen, die sich an erwachsenenpädagogischen Grundsätzen orientiert und in enger Abstimmung mit den ZfsL und Universitäten erfolgt. Die Ausbildungsbeauftragten Marcel Lautwein und Christine Pruszeit sowie Julia Michaelis-Waniek (EOP) und Annike Soyka (Praxissemester) beraten
- die Schulleitung bei allen Fragen rund um die Ausbildung.
- die Schulleitung hinsichtlich des Verlaufs und Erfolgs der Ausbildung der Referendarinnen und Referendare (= Stellungnahme vor der Anfertigung der Langzeitbeurteilungen durch den Schulleiter)
- die Studierenden im EOP und Praxissemester
- die Referendarinnen und Referendare im Rahmen des EPG.
- die Referendarinnen und Referendare hinsichtlich ihres Unterrichts und ihrer Ausbildung.
- die Ausbildungslehrer/innen im Hinblick auf die Anforderungen des Ausbildungsunterrichts und der Ausbildungslehrergutachten.

Uns ist eine engagierte Arbeit der Schülervertretung sehr wichtig. Wir ermutigen unsere Schülerinnen und Schüler Initiativen zu ergreifen, der Schulöffentlichkeit zu präsentieren und im Rahmen der Möglichkeiten umzusetzen.
Die SV-Lehrerinnen und SV-Lehrer haben die Aufgabe, die Schülervertretung bei der Planung und Durchführung ihrer Vorhaben zu beraten, zu unterstützen und zwischen der SV und der Schulleitung zu koordinieren - sie greifen jedoch nicht in die Entscheidung der SV ein. Sie stellen die Verbindung zwischen der Schülervertretung und den anderen Gremien der Schule wie der Lehrerkonferenz oder der Schulleitung dar. Sie bereiten die Schülerinnen und Schüler auf die Mitarbeit in der Schulkonferenz vor.
Auf den regelmäßig stattfindenden SV-Sitzungen werden die Belange der SV im Beisein der SV-Lehrerinnen und SV-Lehrer geplant, diskutiert und entschieden.
Die SV- Lehrerinnen und SV-Lehrer sind gleichzeitig auch Vertrauenslehrerinnen/Vertrauenslehrer. Jede Schülerin und jeder Schüler kann und soll sich bei Problemen in schulischen wie auch privaten Zusammenhängen an sie wenden. Dies kann die als ungerecht empfundene Behandlung (oder Beurteilung) durch Lehrer, Streit oder Unstimmigkeiten mit anderen Mitschülern sein, um nur einige Beispiele zu nennen.
Natürlich kann es auch im Freundeskreis oder in der Familie Probleme geben. Der Vertrauenslehrer oder die Vertrauenslehrerin sucht dann zusammen mit dir nach Lösungen oder bemüht sich um eine Person, die dir professionelle Hilfe bietet.
Manchmal kann es an der Schule auch zu einem Konflikt kommen, der trotz vieler Gespräche nicht zu lösen ist. Hier kann der Vertrauenslehrer oder die Vertrauenslehrerin als neutrale Person zwischen beiden Seiten vermitteln und somit zu einer Lösung des Konfliktes beitragen.
Beratung auf dem Weg zum besten Abschluss
Die Schullaufbahnberatung an der Gesamtschule Niederzier/Merzenich beginnt bereits vor der Aufnahme an unsere Schule auf den Informationsabenden für Erziehungsberechtigte der Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen und wird kontinuierlich bis zum Abschluss der Schullaufbahn fortgeführt. Sie umfasst
- Informationen über die Schulabschlüsse der Sekundarstufe I und II
- die Beratung der Erziehungsberechtigten sowie der Schülerinnen und Schüler zu den verschiedenen Differenzierungsformen der Gesamtschule
- Hilfe bei der Auswahl individuell passender Wahlpflichtfächer
- kontinuierliche Bildungsorientierung und rechtzeitige Berufsorientierung
- Beratung beim Übergang in die gymnasiale Oberstufe bzw. in die Angebote der Sekundarstufe II anderer Schulen oder in die Berufsausbildung.
Die Beratungsmodule im Detail:
| Jahrgang 4 | Beratung der Grundschuleltern und -lehrerInnen |
| Jahrgang 4 | Beratung während des Anmeldeverfahrens |
| Jahrgang 6 | Beratung/ Elternabend zu den Wahlen zum Wahlpflichtfach |
| Jahrgang 8 | Elternabend Schullaufbahn |
| Jahrgang 10 | Elternabend Schulabschlüsse (ZP10) |
| Jahrgang 10 | Berufs- und abschlussbezogene Module |
| Jahrgang 10 | Beratung bzgl. des Eintrittes in die gymnasiale Oberstufe |
In allen Jahrgängen:
- Beratung durch die Tutoren und die BerufsberaterInnen des BIZ
- Beratungs- und Zeugniskonferenzen der AL I-III, Tutoren und FL
- Elternsprechtage
Zusätzliche Angebote:
- Beratungen zum längerfristigen Schüleraustausch
Berufsberaterinnen
Die für unsere Schule zuständigen Berufsberaterinnen der Bundesagentur für Arbeit sind
- für die SI: Annika Esser
- für die SII: Sabine Geich
- für Talentscouting: Katharina Heck, RWTH Aachen
Kontakt
02421 / 124222
Schulinterne Koordination der Studien- und Berufsorientierung
Zuständig für die schulinterne Koordination der Studien- und Berufsorientierung ("StuBos") sind:
- Jutta Mielke (Schwerpunkt SI)
- Monika Koch (Schwerpunkt SII)
Das Berufsorientierungsbüro (BOB)
Unser Berufsorientierungsbüro befindet sich in Raum 60. Hier können sich Schülerinnen und Schüler u.a. über Ausbildungsberufe und verschiedene Studiengänge informieren.
Öffnungszeiten des BOB:
- zu den Sprechstunden der Studien- und Berufswahlberatung von Frau Bongartz und Frau Geich (Beraterinnen der Agentur der Arbeit); siehe Terminplan der GNM; Terminabsprachen erfolgen über Frau Mielke (SI) und Frau Koch (SII);
- weitere Öffnungszeiten nach Absprache mit Frau Mielke / Frau Koch.
Zusammenarbeit / Kooperation mit verschiedenen externen Partnern
Unsere Schule arbeitet mit verschiedenen externen Partnern zusammen. U.a. gehören dazu:
- Agentur für Arbeit, Düren
- Schülerlabor JuLab (Forschungszentrum Jülich)
- ANTalive
- RWTH und FH Aachen
- Talentscouting Aachen
- Handwerkskammer Aachen
- Senioren-Wohnanlage Sophienhof, Niederzier
- Pflegebildungszentrum des St. Marien-Hospitals, Düren
- AOK Düren
- Berufskollegs der Region
Landesinitiative KAoA - Kein Abschluss ohne Anschluss
Die Landesregierung NRW setzt sich dafür ein, den Übergang von der Schule in die Ausbildung oder ins Studium nachhaltig zu verbessern. Mit der Initiative "Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf NRW" (KAoA) erhalten alle Schülerinnen und Schüler frühzeitig die Möglichkeit, im Prozess der Beruflichen Orientierung ihre eigenen Berufs- und Studienwahlentscheidungen zu treffen. Die Umsetzung von KAoA ist für alle allgemeinbildenden Schulen aller Schulformen sowie für die Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen verbindlich. Weitere Informationen zur Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ finden Sie unter: http://www.berufsorientierung-nrw.de/.
Umsetzung von KAoA an unserer Schule - Studien- und Berufsberatung
Die Studien- und Berufsberatung ist ein wichtiger Bestandteil der schulischen Arbeit an der Gesamtschule Niederzier/ Merzenich. Im Laufe ihrer Schulzeit erhalten alle Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt. Unter anderem im Rahmen verschiedener Praktika, welche von den Lehrerinnen und Lehrern vorbereitet, betreut und ausgewertet werden. Sie werden zudem regelmäßig informiert über aktuelle externe Termine der Studien- und Berufsorientierung (sowohl hier im Bereich "Aktuelle Termine" der SI bzw. der SII als auch über entsprechende Kanäle bei Microsoft Teams). Für die einzelnen Jahrgangsstufen (ab der Stufe 7) gibt es spezielle Maßnahmen der Studien- und Berufsorientierung, welche im Folgenden angeführt werden.
Jahrgang 7
- Heranführung der Schülerinnen und Schüler gegen Ende des Schuljahres an die erste Berufsorientierung durch z.B. die Teilnahme an Projekten wie „Komm auf Tour - Meine Stärken - meine Zukunft“ (https://komm-auf-tour.de/)
Jahrgang 8
- Vorstellung der Berufsorientierungsprojekte inkl. Potenzialanalyse beim Informationsabend für die Erziehungsberechtigten vor den Klassenpflegschaftssitzungen
- Eintägiger Tutorentag vor den Herbstferien zur Vorbereitung der Berufsorientierung in dem Schuljahr: Vorstellung und Aushändigung des Berufswahlpasses NRW, Information zum „Schnupperpraktikum“, Ausgabe der Elternbriefe und Information für die Praktikumsbetriebe, Beratung hinsichtlich der Praktikumssuche, Besuch des BOB
- Teilnahme an der Potenzialanalyse bei einem externen Bildungsträger (eintägig)
- fünftägige Berufsfelderkundung im 2. Schulhalbjahr und Nachbesprechung in einer Tutorenstunde
- Besuch des BIZ gegen Ende des Schuljahres
Jahrgang 8 und 9
Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 9 haben die Möglichkeit, ihr Schülerbetriebspraktikum im Forschungszentrum Jülich durchzuführen. Da die Praktikumsplätze sehr begehrt sind, sollte Folgendes beachtet werden:
- sehr frühzeitig mit der Praktikumssuche beginnen;
- hierbei zunächst herausfinden, in welchem der vielen Institute des Forschungszentrums und in welchem Institutsbereich / Berufsfeld man das Praktikum machen möchte (Homepage des FZ: http://www.fz-juelich.de/portal/DE/Home/home_node.html);
- Kontaktaufnahme mit den dortigen Mitarbeitern; abklären, ob die Möglichkeit besteht, das Praktikum zur vorgegebenen Zeit in dem entsprechenden Institutsbereich durchzuführen; · sobald man eine konkrete Zusage hat, wendet man sich an Frau Rabe (
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ) und bewirbt sich bei ihr per E-Mail; sehr wichtig ist hierbei die Mitteilung an Frau Rabe, dass man von Herrn / Frau … im Institut … eine Zusage bekommen hat; - Weitere Informationen hier: https://www.fz-juelich.de/de/gp/fachbereiche/zentrale-berufsausbildung/praktikum/schuelerpflichtpraktikum
- Schülerinnen und Schüler, die an der Kooperation unserer Schule mit dem Schülerlabor JuLab teilgenommen haben, sollten in der Bewerbung auf jeden Fall darauf hinweisen.
Jahrgang 9
- Unterricht des Moduls „Beruf und Leben“ (einstündig)
- Vorbereitung des Praktikums in Arbeitslehre Wirtschaft (einstündig)
- zwei zweiwöchige Schülerbetriebspraktika
- einstündige Berufsorientierungsveranstaltung durch die Beraterin der Agentur für Arbeit mit anschließender erster Einzelberatung
- Eckdatenvereinbarung zum Weg nach dem 10er Abschluss
- Besuch der Ausbildungsbörse Arena Kreis Düren
Jahrgang 10
- Bewerbungstraining durch einen externen Kooperationspartner
- Angebot zum Besuch der offenen Sprechstunde der Beraterin der Agentur für Arbeit im Schulgebäude
- Möglichkeit für individuelle Berufsorientierungsgespräche "Karriere im Handwerk" durch die HWK Aachen
- Informationen zu Ausbildungsplatzangeboten u.a. über die Tutorinnen / Tutoren und Aushänge
- Hinweise auf Informationsveranstaltungen der Berufskollegs im Kreis Düren
- Besuch des Berufsinfomarktes in Jülich auf Antrag möglich
Oberstufe
In den Stufen EF bis Q2 gibt es verschiedene Maßnahmen der Studien- und Berufsorientierung (s.u.). Darüber hinaus gibt es für alle Stufen der SII folgende Angebote:
- Angebot zum Besuch der offenen Sprechstunde der Beraterin der Agentur für Arbeit in der Schule
- Teilnahme an einem schulinternen Vortrag zur Studienorientierung durch die Zentrale Studienberatung der RWTH Aachen - sofern gewünscht mit anschließender Einzelberatung.
- Ggf. Möglichkeit der Teilnahme am Programm der Talentscouts.
Einführungsphase (EF)
- Zweiwöchiges Schülerbetriebspaktikum (Schwerpunkt Berufe mit (Fach)Abitur)
- Studien- und Berufsberatung „Soziale Berufe“ durch die Beraterin der Agentur für Arbeit
- Schullaufbahnberatung zum Ende des 1. Quartals
- Trainingsangebot zu Bewerbungsschreiben
- Trainingsangebot zu Bewerbung
- Teilnahme an zwei schulinternen Workshops („Standortbestimmung“; „Entscheidungskompetenz I“)
Qualifikationsphase Q1
- Studien- und Berufsberatung „Wege nach dem Abitur“ durch die Beraterin der Agentur für Arbeit
- Vortrag "Überbrückung / Gap-Year"
- Feedback zu Bewerbungsunterlagen
- Möglichkeit für individuelle Berufsorientierungsgespräche "Karriere im Handwerk" durch die HWK Aachen
- Teilnahme an einem schulinternen Workshop („Entscheidungskompetenz II“)
Qualifikationsphase Q2
- Berufsorientierungsgespräche durch die Beraterin der Agentur für Arbeit
- Vortrag "Unterschied Schule / Studium"
- Vortrag "Unterschied Uni / FH"
- Vortrag "Stipendien"
- Feedback zu Bewerbungsunterlagen
Die Förderung aller Schülerinnen und Schüler ist eine zentrale Aufgabe der Schule. Förderung bedeutet, Schülerinnen und Schüler bei der Überwindung von Schwächen zu unterstützen, aber auch Stärken - im Sinne der Forderung - auszubauen.
Neben der individuellen Förderung durch binnendifferenzierende Maßnahmen in jedem Unterricht, hat die Gesamtschule Niederzier/Merzenich ein umfassendes Förderkonzept für die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik, das kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut wird. Lernberatung ist ein wichtiger Baustein des Förderkonzepts beinhaltet. Lernberatung geht davon aus, dass jeder Schüler und jede Schülerin verantwortlich für den eigenen Lernprozess ist.
Lernberaterinnen und -berater versuchen in Gesprächen zusammen mit dem Schüler oder der Schülerin herauszufinden, was die individuellen Voraussetzungen für das bestmögliche Lernen sind. Die Beratung setzt dabei an den Ressourcen des Schülers oder der Schülerin an. Sie sollen sich ihrer eigenen Stärken bewusst werden, damit sie diese gezielt bei ihrem Lernprozess einsetzen können. Ebenso wichtig ist, dass sie sich Klarheit darüber verschaffen, welche Bereiche beim Lernen noch verbessert werden könnten.
An unserer Gesamtschule mit Ganztagsbetrieb leben und lernen täglich viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf einem begrenzten Raum. Dabei treffen unterschiedliche Charaktere, Herkünfte, Vorlieben, Ziele, Eigenschaften, Stimmungen etc. aufeinander. Hier gilt es ein Klassen- und Schulklima zu schaffen, in dem sich Jeder und Jede wohlfühlen kann, um sich auf das Lernen konzentrieren zu können.
Die pädagogische Arbeit der Gesamtschule Niederzier/ Merzenich steht unter der Überschrift „Verantwortung übernehmen“ und basiert auf einer Kultur der Achtung und Toleranz, der Gewaltfreiheit, der Weltoffenheit. Unsere Schule ist eine „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", eine „Schule der Vielfalt" und eine „Weltethosschule". Die Bildung und die Erziehung der Schülerinnen und Schüler stehen im Zentrum der pädagogischen Arbeit. Schülerinnen und Schülern erwerben und festigen Kompetenzen, die sie zu lebenslangem Lernen befähigen. Dabei sollen sie zu selbstbewussten, eigenverantwortlichen und sozial verantwortlichen Menschen reifen können. Die sind die Leitgedanken für unser umfassendes Präventionskonzept, das sich aus verschiedenen Bausteinen wie zum Beispiel die Streitschlichter, die Teilnahme am Programm Lions Quest - Erwachsenwerden am Standort Merzenich oder die Zusammenarbeit mit den Wellenbrechern im Jahrgang 8 zusammensetzt.
Alle wichtigen Informationen und Einblicke in die konkrete Arbeit gibt es hier:
Ereignisse an Schulen wie ein schwerer Unfall, ein plötzlicher (Unfall-)Tod von Schülerinnen und Schülern oder Lehrkräften, ein Suizidversuch oder Suizid, Gewaltdrohungen sowie Gewalttaten erfordern besondere Maßnahmen der Prävention, Beratung und Intervention, um die Handlungsfähigkeit der Schule zu gewährleisten und eine gesundheitliche Schädigung von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften sowie weiteren Mitgliedern der Schulgemeinschaft so weit wie möglich zu vermeiden. Grundsätzlich erfolgt an unserer Schule in Gefahrenlagen eine Orientierung an den Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention für die Schulen in NRW. Die schulbezogenen Teile des sog. Notfallordners sowie ein spezieller Gefahrenabwehrplan für unsere Schule werden jährlich aktualisiert und der Polizei übermittelt.
Während und im Nachgang der oben beschriebenen Schadensereignisse entstehen vielfältige Beratungsanlässe, die vom schulischen Kriseninterventionsteam aber auch von außerschulischen Kooperationspartnern bearbeitet werden. Das schulische Kriseninterventionsteam, das einaml im Jahr tagt und sich über die Abläufe austauscht besteht aus den Mitgliedern der Schulleitung, den Beratungslehrkräften, den Sozialpädagoginnen, Sicherheits- und Gefahrstoffbeauftragten und den Hausmeistern und Sekretärinnen.
Die Gesamtschule Niederzier/Merzenich arbeitet mit verschiedenen Beratungsstellen zusammen, die unser schulisches Beratungskonzept ergänzen, die uns beraten oder Beratung übernehmen, wenn wir an Grenzen kommen. So verfügen Lehrerinnen und Lehrer in der Regel nicht über ein medizinisches oder psychologisches Fachwissen weswegen wir in diesen, aber auch in anderen Zusammenhängen mit folgende Fachstellen als externe Kooperationspartner in einem Netzwerk zusammenarbeiten. Dazu zählen
- Kommunale Beratungsstellen (Jugendämter)
- das Sozialpädiatrische Zentrum in Düren
- Institutionen der Jugendhilfe (z.B. Wellenbrecher)
- Drogenberatungsstellen
- Arbeitsagentur
- Polizei
- Ärzte, Therapeuten
Kaleidoskop 2005

Kaleidoskop 2010/11

Kaleidoskop 2006/07


