Die Gesamtschule Niederzier/Merzenich wird aufgrund ihrer Größe aufgabenteilig von einem Schulleitungsteam geleitet, das sechs Personen umfasst. Die einzelnen Schulleitungsmitglieder arbeiten in großen Teilen eigenverantwortlich in ihren Bereichen und stimmen sich in einer gemeinsamen Besprechung und in Einzelgesprächen während der Woche untereinander ab. Ein- bis zweimal pro Jahr tagt das Team ganztägig, um längerfristige, strategische Entscheidungen zu diskutieren und vorzubereiten.

Bei der Vielfältigkeit der Aufgaben, die das Management eines so großen Systems fordert, ist die Beteiligung mehrerer Personen eine Notwendigkeit um gute Arbeit zu leisten. Persönliche Verantwortung tragen und zugleich im Team diskutieren und entscheiden - dieses wichtige Ziel schulischer Ausbildung an der Gesamtschule Niederzier/Merzenich spiegelt sich auch im Selbstverständnis der Schulleitung wider.

schulleitung

v.l.n.r.: Ulli Flohr, Maria Willms, Stefan Möller, Dietmar Reschke, Sabine Mehrhoff, Wolfgang Wieseler

Zu dem Team gehören

Stefan Möller als Schulleiter
  •  Gesamtverantwortung für die Bildungs- und Erziehungsarbeit
  • Überprüfung der Konferenzbeschlüsse und Überwachung ihrer Durchführung
  • Personalangelegenheiten des pädagogischen Personals
  • Erstellung von Leistungsberichten und dienstlichen Beurteilungen
  • Vorgesetzter aller an der Schule tätigen Personen
  • Außenvertretung der Schule
  • Entscheidung über die Unterrichtsverteilung, Klassen- und Kursbildung
  • Beratung des pädagogischen Personals
  • abschließende Zeichnung der Abschluss-, Überweisungs- und Abgangszeugnisse
Dietmar Reschke als stellvertretender Schulleiter
  • Vorbereitung der Unterrichtsverteilung
  • Aufstellen von Stunden-, Vertretungs- und Aufsichtsplänen und deren Dokumentation
  • organisatorische Beratung der Schulleitung bei der Entwicklung des Schulprogramms
  • Beratung der Schulleitung bei Planung und Organisation des Ganztagsbereichs
  • Einsatz des nichtpädagogischen Personals
  • Zusammenarbeit mit dem Schulträger im Hinblick auf Schulgebäude, Schulausstattung und Schulgelände
  • Regelungen zum Unfallschutz für Sicherheitsbeauftragte und den Bereich des Schulgesundheitswesens
  • Zusammenarbeit mit dem Schulträger bei der Organisation der Schülerbeförderung und Schulwegsicherung
  • Verwaltung der Haushaltsmittel im Rahmen der Beschlüsse der Schulkonferenz und nach Maßgabe der Entscheidungen des Schulträgers
Wolfgang Wieseler als didaktischer Leiter
  • Koordination der Beratung in der Schule
  • Koordination der Differenzierungs- und Fördermaßnahmen
  • Sicherstellung der Vergleichbarkeit der Leistungsbewertung in der Schule
  • Koordination fächerübergreifender methodischer und didaktischer Vorhaben
  • Planung und Organisation des Ganztagsbereiches
  • Federführung bei der Erstellung der Elterninformationen über die fachliche und pädagogische Arbeit der Schule
  • Planung und Durchführung von innerschulischen Lehrerfortbildungsveranstaltungen
  • Information über außerschulische Fortbildungsveranstaltungen
  • Organisation und Leitung pädagogischer Gesprächskreise, auch unter Beteiligung von Eltern
  • Pädagogische Beratung der Schulleitung bei der Entwicklung der Organisationsstrukturen der Schule
Maria Willms als Abteilungsleiterin für die Klassen 5 bis 7,
  • Koordination der organisatorischen und pädagogischen Arbeit ihrer Abteilungen
  • Durchführung von abteilungsbezogenen Konferenzen und Dienstbesprechungen
  • Beratung der in ihren Abteilungen unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern
  • Information und Beratung von Eltern der Abteilung
  • Leitung von Zeugniskonferenzen
  • Kontrolle der Klassenbücher, der Kurslisten und anderer für Schullaufbahnentscheidungen relevanter Dateien
  • Mitarbeit bei der Unterrichtsverteilung und -organisation
  • Abschließende Zeichnung der Informationen zum Lernprozess und der Zeugnisse, soweit es nicht Abschluss-, Überweisungs- und Abgangszeugnisse sind
  • Beobachtung der Leistungsbewertung mit Einsichtnahme in schriftliche Leistungsüberprüfungen und Notenübersichten
Ulli Flohr als Abteilungsleiter für die Klassen 8 bis 10 und
Sabine Mehrhoff als Abteilungsleiter für die Jahrgangsstufen EF bis Q2

Leitbild Schulleitungshandeln

Grundsätzlich verstehen sich alle Schulleitungsmitglieder als Team und als Teil des Kollegiums, ohne dass dies die das jeweilige Amt betreffenden Verantwortlichkeiten und Leitungsaufgaben beeinträchtigt. Schulleitungsteam meint hier immer den Schulleiter, den stellvertretenden Schulleiter, den Didaktischen Leiter und die Leiterinnen und Leiter der Abteilungen 1-3.

Schulentwicklungsprozesse werden nicht von der Schulleitung verordnet, sondern initiiert und, wenn sie aus dem Kollegium kommen (z.B. Schulhund), begleitet. Arbeits- und Steuergruppen sind ein wichtiges Element der Partizipation des Kollegiums. Auch Schülerinnen und Schüler, sowie Erziehungsberechtigte werden in die Prozesse eingebunden. Aktuell gibt es Arbeitsgruppen zu den Themen Digitalisierung, Lernzeiten und sozialem Lernen. Konzepte zu den Bereichen werden bis Ende des Schuljahres 2018/2019 ausgearbeitet, in den schulischen Gremien SV, Elternpflegschaft und Lehrerkonferenz diskutiert, um abschließend in der Schulkonferenz verabschiedet zu werden. Eine langfristige Begleitung der Schulentwicklungsprozesse erfolgt durch die Schulleitung.

Delegation ist ein zentrales Steuerungselement des Schulleitungsteams. Dabei sind die mit besonderen Aufgaben betrauten Kolleginnen und Kollegen für ihre jeweiligen Arbeitsbereiche verantwortlich und agieren in einem vorgegebenen Rahmen selbstständig. Die Schulleitung begleitet die Kolleginnen und Kollegen, und ist natürlich letztendlich verantwortlich. Transparenz der Entscheidungen ist dabei ein zentrales Kriterium.
Der Schulleiter führt seit diesem Schuljahr Feedbackgespräche durch, beginnend mit Kolleginnen und Kollegen, die Beförderungsämter innehaben. Die mit dem Amt verbundene Aufgabenstellung wird besprochen, um anschließend gemeinsam weitere Vorgehensweisen zu planen.

Grundsätzlich ist die Partizipation des Kollegiums ein sehr hoher Wert. Dies zeigt sich insbesondere bei der „offenen Unterrichtsverteilung“, bei der die Kolleginnen und Kollegen eigenständig den zu erteilenden Unterricht auswählen. Nur wenn es zu keiner Einigung kommt, greift die Schulleitung ein, was jedoch nur ganz vereinzelt notwendig ist. Ein weiteres Element der Partizipation des Kollegiums ist das Beratungsgremium, dass aus der Schulleitung und den Jahrgangsstufensprecherinnen und Jahrgangsstufensprechern besteht und beispielsweise bei der Vergabe der Entlastungsstunden für die Kolleginnen und Kollegen beteiligt wird.

Qualitätsentwicklung und -sicherung sind der Schulleitung sehr wichtig, so finden beispielsweise pro Schuljahr zwei ganztägige Schulleitungs-Dienstbesprechungen statt, in denen wichtige Elemente des Schullebens und der Schulentwicklung erörtert und Konsequenzen bzw. weitere Vorgehensweisen besprochen werden.

Jede Woche findet eine Schulleitungs-Dienstbesprechung statt, die protokolliert und jeweils mit einer Beschlusskontrolle begonnen wird.

Die Fachkonferenzarbeit ist für die Weiterentwicklung des Unterrichts von großer Bedeutung, deshalb werden für die Fachkonferenzarbeit, zusätzlich zu weiteren Sitzungen, die die Fachkonferenzen selbstständig festlegen, zwei ganze Tage zur Verfügung gestellt, davon ein Tag am Ende der Sommerferien. Darüber hinaus entstehen in der täglichen Praxis und der gemeinsamen Vorbereitung und Besprechung von Unterricht im Kollegium Impulse für die Arbeit der Fachkonferenzen.

Die Kooperation der unterschiedlichen schulischen Gruppen wird unterstützt.

  • Die SV wird zu Schulleitungs-Dienstbesprechungen eingeladen.
  • Schulleitungsmitglieder gestalten auf Wunsch der Eltern Elternpflegschaftsversammlungen mit.
  • Vertreterinnen und Vertreter der Elternpflegschaft und der SV nehmen am Aufnahmeverfahren teil und präsentieren die Schule in unterschiedlichen Zusammenhängen, wie beispielsweise am Tag der offenen Tür oder auch bei Verbandsversammlungen.
  • Die Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter der Abteilungen I und II treffen sich regelmäßig mit den Vertreterinnen und Vertretern der Erziehungsberechtigten.
  • Konflikte werden kollegial gelöst, dabei wird der Lehrerrat immer beteiligt. Zusätzlich finden regelmäßig Treffen von Lehrerrat und Schulleiter statt.

Der Lehrerrat und die Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen werden regelmäßig in schulische Prozesse miteinbezogen, beispielsweise bei der Sichtung der Stundenpläne oder der Genehmigung von Fortbildungen.

Der Schulleitung ist eine motivierende Arbeitsatmosphäre innerhalb des Schulleitungsteams und des Kollegiums wichtig. Alle Schulleitungsmitglieder sind jederzeit ansprechbar. Der Teamgedanke bestimmt das Schulleben, was sich auch an vielen gemeinsamen Aktivitäten, außerhalb der Schule, zeigt (z.B. Theaterbesuche, Lehrersport, Besuch von Sportveranstaltungen, gemeinsame Tagung in der Sportschule Hennef).

Der in Niederzier eingerichtete Ruheraum für Kolleginnen und Kollegen wirkt sich sehr positiv auf die Arbeitsatmosphäre aus, da hier ein Rückzug im hektischen Alltag möglich ist. Im nächsten Schuljahr wird ein solcher Raum auch am Standort Merzenich eingerichtet.

Auch mit dem nicht lehrenden Personal findet ein regelmäßiger Austausch statt. Einmal pro Jahr in der Adventszeit findet ein gemeinsames Essen der Schulleitung mit dem nicht lehrenden Personal und den Sozialpädagoginnen und dem Sozialpädagogen statt. Zu Beginn des Schuljahres findet ein gemeinsames Frühstück in der Schule statt.

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