Weimarreise hinterlässt bei SchülerInnen nachhaltige Eindrücke

Cedric Deldique ist sich sicher: „Nächstes Jahr komme ich wieder mit!“ Die Begeisterung für die Zeitreise zu wichtigen Stationen der deutschen Geschichte - in positiver wie in negativer Hinsicht - teilte der Neuntklässler mit seinen MitfahrerInnen. Denn die 30 SchülerInnen, die in Begleitung von Koordinatorin Irina Nowak und den GeschichtslehrerInnen Aysun Ermayasi und André Weber die Stadt Weimar besuchten, waren von den Eindrücken der Fahrt nachhaltig begeistert.

TeilnehmerInnen

Nach der Ankunft und einer Stadtbesichtigung stand der erste Tag im Zeichen Friedrich Schillers. Nach der Museumsführung bei eisiger Kälte gab es Lob von den Fremdenführern für das Interesse und Durchhaltevermögen der Gruppe. Mit Audioguides ausgestattet, wurde darüber hinaus auch das Wohnhaus des großen Dichters inspiziert - und Fabian Sterzel fand es bemerkenswert, den Schreibtisch zu sehen, an dem „Schiller - und manchmal auch sein Freund Goethe - gesessen hat“.

Auf Schiller folgt Goethe - das ist wie eine mathematische Konstante. Daher standen am Folgetag Goethemuseum und auch das Wohnhaus des Dichterfürsten auf dem Programm. Auch hier staunende Schülergesichter, aber auch reges Interesse an produktiver Umsetzung des Gesehenen. So wurde in einem Projekt eine Fotolovestory Goethes mit seiner großen Liebe - dem einfachen Blumenmädchen und seiner späteren Frau - Christiane Vulpius nachgestellt. Die SchülerInnen nahmen die kulturellen Angebote gerne an, Roman Pollmeier fand sogar, dass man noch mehr Zeit für Museen hätte einplanen können. Auch in der Freizeit besuchten einige SchülerInnen das Gartenhaus des Dichters - wie ohnehin die Freizeit nicht nur zum Shoppen, sondern auch für anspruchsvolle Themen genutzt wurde, so eine Fotosession zum Thema Bildung. „Die SchülerInnen haben die kulturellen und politischen Anregungen geradezu aufgesogen!“, freute sich Irina Nowak.

Prometheus

Besonders bedrückend war dann die Besichtigung der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald. Ein Rundgang, der Besuch der Ausstellung und ein Film konfrontierten die SchülerInnen mit dem Schrecken des NS-Regimes. Bei der abschließenden Reflexionsrunde wurde die Betroffenheit der jungen MitfahrerInnen deutlich. „Der Besuch in Buchenwald war schon außergewöhnlich!“, meinte Manuel Heiermeier. Und Fabian Sterzel steuerte bei: „Wir haben zwar das Thema "Nationalsozialismus" gerade in GL behandelt, aber das alles zu sehen, und dort zu stehen, wo Tausende sterben mussten, das geht einem unter die Haut.“

Nach vier Tagen voller Kultur und Politik, zahlreichen unpolitischen Uno-Runden in der Hotellobby und mit einigen Souvenirs im Gepäck ging es dann wieder Richtung Niederzier.

PuschkinleiterInnen

Gerade die TeilnehmerInnen, die erstmals dabei waren, hatten nur Lob für die Fahrt übrig. „Es war eine rundum gelungene Fahrt mit tollen SchülerInnen!“, meinte André Weber - und Cedrics Einstellung wurde bereits zu Beginn des Artikels deutlich.

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