Mamma mia – war das heiß
Abiturfeier im Zeichen von ABBA und Hitze
Die Abiturfeiern an unserer Gesamtschule sind schon seit Jahren von Kreativität und Liebe zum Detail geprägt. Aber noch nie konnte man so viele kleine und große Ventilatoren oder Luftfächer in der Aula bewundern. Die annähernd 40 Grad drückten den Feierlichkeiten einen fast tropischen Stempel auf. „Es ist uns trotzdem gelungen eine schöne und würdige Feier durchzuführen“, meinte Schulleiter Stefan Möller anschließend erleichtert, nachdem im Vorfeld mit allen Verantwortlichen an einer Anpassung der Feierlichkeiten an die Temperaturen gearbeitet wurde.


Abbi 2026 – the winner takes it all lautete das Motto, entsprechend glamourös war die Aula geschmückt. Über 300 Gäste waren gekommen, um der Zeugnisverleihung der 56 Abiturient*innen einen würdigen Rahmen zu verleihen. Ein bunter Mix aus Reden (in diesem Jahr alle bemerkenswert kurz), Musik und humorvollen Beiträgen gingen der Zeugnisübergabe voran. Schulleiter Stefan Möller stellte den Begriff der Zuversicht in den Mittelpunkt seiner Rede und ermutigte die Abiturient*innen, ihre Zukunft vor allem mit klarem Blick auch für mögliche Widerstände zu gestalten. Bürgermeister Rombey unterstrich, dass das Leben kein Wettbewerb mit einem Ziel sei und Erfolg nicht immer geradlinig verlaufe.
Besonders liebevoll verteilten die Moderatorinnen Sara Cröngen und Julia Fischermann gemeinsam mit Jasmin Wins überwiegend sinnvolle Sonderpreise an Kolleg*innen und Schüler*innen. Musikalisch standen selbstverständlich Songs von ABBA im Mittelpunkt, sowohl beim vokalpraktischen Kurs als auch bei einem Medley, das von der Abiturientin Lynn Wiebe gespielt und von der Lehrerband begleitet wurde. Glaubwürdig stellten die Tutor*innen Britta Patt, Thomas Dittmer und Guido Müller sowie Anna Niederau Szenen der Qualifikationsphase schauspielerisch nach, von mathematischen Basics über die Vorteile der KI bis zu den Nachteilen der Höhenangst wurden wichtige Punkte der gemeinsame Zeit humoristisch dargestellt. Justus Angele und Ayla Bozkir resümierten humorvoll und gekonnt die Oberstufenzeit aus Schülersicht. Sie erhielten außerdem – ebenso wie Paul Gusenburger und Jan Heidel - den Hartmut Nimmerrichter-Preis für besondere außerunterrichtliche Leistungen.
Den Höhepunkt der Veranstaltung moderierte dann Sabine Mehrhoff, vom Schulleiter treffend die „ewige Abteilungsleiterin“ genannt. Jede/r einzelne war hier mit Gang über den roten Teppich, individueller Musik und angefeuert von den Mitschüler*innen für eine Minute „the winner“, der sein Abiturzeugnis und ein kleines Erinnerungsbüchlein erhielt. Abschließend wurden noch die drei besten Schüler*innen Lynn Wiebe, Ayla Bozkir und Helen Stahn mit Buchpreisen ausgezeichnet, Lynn Wiebe (Mathematik), Jan Heidel und Paul Gusenburger (Physik) sowie Jacky Goeke (Philosophie) erhielten weitere Sonderpreise. Alle Beschenkten verließen dann nach knapp zweieinhalb Stunden glücklich und unterschiedlich stark verschwitzt die Aula – auf dem Weg in den nächsten Lebensabschnitt.

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- Geschrieben von Pressewart
- Erstellt: 10. Juli 2026
- Zuletzt aktualisiert: 11. Juli 2026
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