NS-Ausstellung im Cubity Merzenich
Besuch der 5a unserer Gesamtschule
Aus der Vergangenheit lernen ist ein elementares Vorhaben des Faches Geschichte. Im Jahrgang 5 steht für Schüler*innen unserer Gesamtschule der Vergleich antiker Staatssysteme auf dem Lehrplan, unter anderem auch ein Vergleich der athenischen Demokratie mit dem autoritär-kriegerischen Sparta. Um die Ergebnisse dieser Unterrichtsreihe zu untermauern, schlug Fachlehrer Dietmar Reschke den Besuch der Ausstellung „Bedrohte Heimat – Merzenich und der Nationalsozialismus“ vor. Diese Ausstellung im Cubity Atelierhaus in Merzenich wurde von Gemeindearchivarin Inga Mehlert-Garms kuratiert und bot den Schüler*innen eine hochinteressante Möglichkeit, die totalitären Elemente der NS-Zeit mit denen Spartas zu vergleichen. „Insbesondere die Rolle von Jungen und Mädchen in der NS-Zeit war für uns ein Thema“, sagt Dietmar Reschke: „Wir haben uns gefragt, welche Rollenerwartungen ein diktatorisches Regime an Jungen und Mädchen hat.“

Für die Schüler*innen war der Besuch der Ausstellung mehr als lohnenswert. Mit den kompetenten Erklärungen von Inga Mehlert-Garms wurde ihnen klar, mit welchen Mitteln totalitäre Systeme arbeiten. So fand Paula „die Ausstellung sehr spannend, da Frau Mehlert-Garms uns alles so gut erklärt hat.“ Vor allem für die Jungs waren die Wrackteile eines US-Fliegers, der über Merzenich abgeschossen wurde, außergewöhnlich. „Ich fand das Wrackteil eines US-Flugzeugs total interessant“, meinte Nic. „Das Flugzeug ist über Merzenich abgestürzt. Der Krieg war also auch hier bei uns."
Insgesamt sei der Besuch der Ausstellung eine mehr als passende Verbindung zum Unterrichtsinhalt gewesen, freut sich Dietmar Reschke. „Für die Schüler*innen war die Kriegs- und NS-Zeit durch den lokalen Bezug sehr greifbar.“
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- Geschrieben von Administrator
- Erstellt: 24. Januar 2026
- Zuletzt aktualisiert: 24. Januar 2026
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