Ein Abend im Zeichen des Widerstands

17. Schulvarieté begeistert das Publikum

Nach dreieinhalb Stunden bittet Moderatorin Rosa Engelmann die ca. 600 Gäste, so leise zu sein, dass man eine Karteikarte fallen hört. Es gelingt – und Joanna Karpus, die den ganzen Abend auf der Bühne wort- und regungslos im Widerstand verharrte, bricht ihr Schweigen, um eine bewegend leise Version von „mad world“ zu intonieren. Nicht die einzige Gänsehaut, die das 17. Schulvarieté unserer Gesamtschule dem Publikum bot. Wieder einmal nutzten weit über 200 Schüler*innen die Möglichkeit ihre künstlerischen Fähigkeiten auf der Bühne zu präsentieren.

c 2.Die ModeratorInnen Gian Müller, Eliot Jansen, Rosa Engelmann, Hannah Zitzen und Jpanna Karpus rebellierten fortwährendc 3.Aufstand der Natur war Thema dieser Präsentation

Und das diesjährige Thema Rebellion bot eine nachhaltige Palette an Auftritten, die für großen Applaus und sehr positive Rückmeldungen sorgte: Selten war unsere Gesamtschule in ihrer Botschaft so politisch wie in diesem Jahr. Widerstand gegen bestehendes Unrecht wurde in Sketch und Tanz, Schauspiel, Musik und Lesung vielfältig auf die Bühne gebracht. Beispiele gefällig? Moderne Versionen von Romeo und Julia, der West Side Story und Faust dokumentierten Widerstand in der Literatur, Widerstand gab es aber auch von Pflanzen (DG 7), gegen unfaire Lehrer (DG 9) und gegen Diktate des Schönheitswahns (DG 9). Mit viel Spielfreude und voll von bunter Kreativität interpretierten alle Kurse das Motto der Veranstaltung – übrigens auch musikalisch: Sowohl die Chöre der Jahrgänge 5, 6 oder Q1 (unter anderem mit „Junge“ von den Ärzten) als auch die Solointerpretinnen Lina Schwan und Amelie Ramm beeindruckten mit ihren Songs.

Bei der „Rebellion der Elemente“ präsentierten am Ende DG-Kurs, Voc- Kurs und Band gemeinsam den Song „Heal the world“ als Aufruf zum „Nicht-Einverstanden sein mit den Zuständen“ – ein weiterer beeindruckender Moment, bei dem das Publikum sich gerne zum Mitmachen animieren ließ, ebenso wie bei einer body percussion (DG 7) und einem trommelfellgefährdenden Punksong der oben erwähnten Rosa Engelmann. Überhaupt die Moderation. Fünf Schüler*innen der Q2 (Rosa Engelmann, Eliot Jansen, Joanna Karpus, Hannah Zitzen und Gian Müller) verkörperten verschiedene Formen des Widerstands – und alle begeisterten.

c 5.Starke Plakate für eine bessere Zukunftc 6.Lina Schwan begeisterte bei ihrem Auftritt

Bürgermeister Frank Rombey zeigte sich begeistert: „Die Begeisterung war bei allen Beteiligten spürbar. Ich war beeindruckt von den Botschaften der Schüler*innen.“

Auch Gäste, die erstmals am Varieté teilnahmen, sparten nicht mit Lob: „Wir haben eine dreistündige Fahrt hinter uns – aber der Abend war diesen Weg absolut wert“, meinten Bekannte einer Lehrerin der Schule.

Eine Kunstausstellung und das hervorragende Catering der Q1 rundeten einen ebenso begeisternden wie zum Nachdenken anregenden Abend ab. Schulleiter Stefan Möller gratulierte abschließend allen Beteiligten zu dieser gelungenen Veranstaltung, vor allem der Technik, die am Tag selber noch größere Probleme mit Licht und Ton beheben konnten. Die Organisator*innen Ina Seiler, Özlem Kayan-Özsoy und Thomas Metz konnten zufrieden sein: „Nach der schwierigen Generalprobe war die Anspannung groß. Aber dann wurde es ein wunderbarer Abend, an dem die Schüler*innen wieder auf eindrucksvolle Weise zeigten, was alles in ihnen steckt.“

 

Schulbühne wird zum Experimentierlabor

16. Varieté beeindruckt ein weiteres Mal

Die Anzahl weißer Kittel auf der Bühne war schon auffällig. Aber in Anbetracht des Mottos „Zeitreise – Zurück in die Zukunft“ bot sich die Idee geradezu an, dem Publikum unserer  Gesamtschule verrückte Doktoren und ihre Zeitmaschinen zu präsentieren. 500 Besucher waren in die Aula gekommen, ausverkauftes Haus wie immer, seit es das Schulvarieté an der Schule gibt. Zum 16. Mal präsentierte sich die Gesamtschule mit 30 Beiträgen und über 200 Akteuren den Gästen – und auch in diesem Jahr war das Staunen und die Begeisterung über die Vielfalt der Beiträge groß.

c Das Moderatorenteam Justus, Sebastian und Eliot begeistertec Der Chor der Q1 überzeugte musikalisch

Tanzbeiträge folgten auf Sketche, rührselige Balladen wechselten mit Rock- und Chormusik, Schwarzlichttheater war ebenso zu sehen wie boulevardeske Stücke – was alle Beiträge verband, war die thematische Fokussierung auf unterschiedliche Zeiten. Und so wurden die Zuschauer*innen mit phantasievollen Kostümen, viel Musik und immer wieder unerwarteten Ideen theatralisch und musikalisch durch verschiedene Jahrhunderte geführt.

Dabei war in diesem Jahr sehr erfreulich, mit welcher Begeisterung die jungen Akteure agierten. „Es war die typische Varietéatmosphäre zu spüren“, meinte ein zufriedener Gotthard Vaaßen, der das Varieté 2007 ins Leben gerufen hat und in diesem Jahr erstmals als Zuschauer erlebte. Als Organisator dieser Mammutveranstaltung beerbten Vaaßen Özlem Kayan-Özsoy und Ina Seiler sowie Thomas Metz. Mit Erfolg, denn das 16. Varieté bot abwechslungsreiche Unterhaltung und einige absolute Highlights. So begeisterten die Siebtklässlerinnen Lea Amelie und Lynn mit einem perfekten Showtanz, in dem zwei Songs gleichzeitig abgespielt wurden. Die DG-Gruppe von Denise Mendes Santana sorgte mit ihrer dynamischen Schwarzlichtzeitreise für tolle Stimmung. Lina Schwan und Jana Schmidt glänzten mit ihren Interpretationen der Hits 7Years von Lukas Graham und A thousand years von Christina Perri. Die Lachmuskeln wurden vor allem durch den DG-Kurs 10 von Frau Seiler und den Literaturkurs der Q1 strapaziert. „Es war so ein wunderbarer Abend“, meinte eine Schülermutter. „Die Kinder spüren, dass sie gemeinsam etwas Großartiges leisten.“

c Einen Ausflug in die Zukunft machte der DG Kurs 10   Kopiec Jana Schmidt und Lina Schwan interpretierten 7 Years von Lukas Graham

Selbst die Moderation entpuppte sich in diesem Jahr als großartige Bühnenshow, denn Sebastian Jaek, Justus Wrona und Eliot Jansen präsentierten eine eigene Zeitreise-Nummer, die schauspielerisch höchsten Ansprüchen genügte. „Der Facettenreichtum der Beiträge hat mich wirklich beeindruckt“, meinte Bürgermeister Frank Rombey. „Die Atmosphäre der Veranstaltung unterstreicht den Zusammenhalt an einer Schule, an der jeder sein Können präsentieren darf!“

Eine Kunstausstellung, die in der Pause besichtigt wurde, komplettierte einen künstlerischen Abend, der an unserer Gesamtschule Tradition hat, in seiner Besonderheit aber gar nicht genug gewürdigt werden kann. Die wohlwollende Atmosphäre des Publikums, in dem sich auch viele ehemalige Schüler*innen und Kolleg*innen befanden, war der Dank für einen großartigen Abend. Schulleiter Stefan Möller dankte am Ende unter großem Applaus allen Beteiligten. „Es war wieder einmal ein großer Abend für unsere Schule!“, resümierte er.

c Am Anfang war Magie   der Literaturkurs bot beste Unterhaltungc Kevin Egca brillierte am Klavier


12. Schulvarieté begeistert

„Ey Rapunzel - du hast die Haare schön!“ - dieses nicht ganz originalgetreue Zitat aus einem der deutschen Märchenklassiker sorgte für einen der vielen großen Lacher unter den 600 Zuschauern, die am Freitagabend für eine vollbesetzte Aula in Niederzier sorgten. Denn auch das 12. Schulvarieté unserer Gesamtschule führte zu einem „ausverkauften“ Haus. Eltern, Freunde, MitschülerInnen und ehemalige SchülerInnen und LehrerInnen ließen es sich nicht nehmen, bei diesem Highlight der Gesamtschule dabei zu sein.

gedichte

Unter dem Motto „Aus Feld, Wald, Wiese“ wurden insgesamt 34 künstlerische Beiträge auf die Bühne gebracht. Koordinator Gotthard Vaaßen und sein vielköpfiges Team hatten dabei in diesem Jahr mit einigen Problemen zu kämpfen, denn die Grippewelle führte zu vielen Erkrankungen bei SchülerInnen und KurslehrerInnen. Dennoch zeigte sich im Verlaufe des Abends, dass Viren und Fieber der kreativen Ader unserer Schule nichts anhaben können. Die Mischung aus Musik und Tanz, Schwarzlichttheater und Sportpräsentationen, humoristischen und ernsten Beiträgen führte auch in diesem Jahr wieder zu einem mehr als gelungenen Abend mit zahlreichen Highlights.

blickbauernhofstomp

So begeisterte im ersten Teil der DG- Kurs von Thomas Metz mit einer satirischen Betrachtung des sozialen Lebens auf dem Land, die DG- Kurse von Olav Calbow, Denise Santana und Helene Winkel brachten einen äußerst farbenfrohen Bauernhofstomp auf die Bühne und Gotthard Vaaßens DG- Kurs überzeugte mit einem Schwarzlichtbeitrag, der optische Leckerbissen und sozialen Appell vereinte. Die von den DG- Kursen von Ulrike Matthes-Lachs und Helene Winkel vorgetragenen und liebevoll illustrierten Tiergedichte von Heinz Erhardt sorgten für ebenso großen Applaus wie die Songs der Choralle, die thematisch passend unter anderem „Meine Biber haben Fieber“ vortrugen. Der Englischgrundkurs von Ulli Flohr schickte das Publikum gemeinsam mit einigen LehrerInnen mit einer schwungvollen Version des „Stammbaums“ der Bläck Fööss in die Pause. Hier war Zeit, die zahlreichen Kunstinstallationen in der Mensa zu bestaunen oder sich mit den von der Q1 bereitgestellten Wraps und Muffins zu stärken. Viele Ehemalige nutzten die Zeit für einen Plausch mit den früheren LehrerInnen, bevor im zweiten Teil weitere zahlreiche tolle Beiträge folgten.

opas scheune

Der DG- Kurs von Thomas Metz gab mit „Bauer findet Frau“ die Antwort auf Beitrag „Bauer sucht Frau“ (DG-Gruppe von Anna-Maria Kirkland) aus dem ersten Teil, der Literaturkurs machte mit einem Auszug aus seinem Literaturstück „Paradies“ sehr erfolgreich Werbung für die Aufführung im Juni. Temporeich und dramatisch war die Umsetzung des LSE- Songs „Kopfe snejde“, in dem vor allem die Sänger Jakob Kämper und Geißbockstier Nicklas Schmitz beeindruckten. Caroline Müller sorgte mit dem Sting- Song „Fields of golds“ für ein musikalisches Highlight und die Sportkurse der Q1 und Q2 glänzten mit 3 akrobatischen und tänzerisch herausragenden Vorführungen.

stammbaum

Schulleiter Stefan Möller dankte neben Gotthard Vaaßen vor allem Olav Calbow, Christian Hüllenkremer, Lutz Keutmann, Irina Nowak, Christiane Pessies und Jan Schillings für ihre Arbeit, lobte zudem die Technik- AG und die SV für ihre Unterstützung zum Gelingen eines großartigen Abends.

„Ich habe mich keine Minute gelangweilt“, kommentierte eine begeisterte Mutter den abwechslungsreichen Abend, der wie oft viel zu spät endete - und wie immer eindrucksvoll zeigte, dass unsere Gesamtschule den künstlerischen Möglichkeiten einer Schule mit dem Schulvarieté einen optimalen Raum bietet.

schwarzlichtzwerge

Aktuell sind 258 Gäste und keine Mitglieder online

 
Zuletzt aktualisiert
...vor 4 Tagen...
 
6984972
Besucher
 

Kontakt (unverschlüsselt):
Schulmail: info@gesamtschule-niederzier-merzenich.de