Unsere Kooperation mit JULABjulab-logo_2011

In spannenden Experimenten aktuellen naturwissenschaftlichen Themen nachgehen und dabei die Natur entdecken, erforschen und erfahren? Das ist für viele Schülerinnen und Schüler sehr reizvoll. Denjenigen, die gar nicht genug davon bekommen können, kann unsere Gesamtschule etwas Besonderes bieten:

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Seit 2006 besteht zwischen dem Schülerlabor JuLab im Forschungszentrum Jülich und unserer Schule eine Kooperation. Jedes Jahr zum Schuljahresende können sich interessierte Schülerinnen und Schüler des 6. Schuljahres um eine Teilnahme bewerben. Allerdings können jährlich nur zehn der meist zahlreichen Bewerber einen der begehrten Plätze erhalten.

Was ist das Besondere an diesem Angebot?

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Unsere ausgewählten Schülerinnen und Schüler werden in den folgenden Jahren im naturwissenschaftlich-technischen Bereich besonders gefördert, indem sie in den Stufen 7 und 8 an in der Regel fünf ganztägigen Terminen das Schülerlabor besuchen und sich dort mit aktuellen Forschungsthemen beschäftigen. Sie werden in der gesamten Breite der naturwissenschaftlichen Fächer experimentieren, an Exkursionen in die einzelnen Institute teilnehmen und bei Begegnungen mit Wissenschaftlern Einblicke in den Forschungsalltag gewinnen können.

IMG 3843Begleitend zu den Terminen im Schülerlabor findet in unserer Schule - ausschließlich für Kooperationsschülerinnen und -schüler - eine AG statt. Sie wird in Merzenich von Markus Eckert und in Niederzier von Monika Koch geleitet. Dort werden Inhalte der Schülerlaborbesuche vor- und nachbereitet.

Die Themen des Schülerlabors orientieren sich an den Forschungsschwerpunkten des Forschungszentrums Jülich. Beispielsweise geht es um Elektrotechnik und um Strom sowie um die Geheimnisse der Kryptologie. In einem dreitägigen Projekt bauen die jungen Forscher eine Additionsmaschine. Ein weiteres Thema ist die Erregungsweiterleitung (spannend an der Mimose zu beobachten). Außerdem geht es um die besondere Bedeutung von Enzymen. Und schließlich gibt es noch ein zweitägiges Projekt zu einem weiteren sehr wichtigen Forschungsschwerpunkt des Forschungszentrums: dem Gehirn.

Generell werden die Teilnehmer in vielfältiger Form an die Laborpraxis und ihre unterschiedlichen Techniken und Gerätschaften herangeführt. Unter anderem im Rahmen einer „Laborrallye“. Die Schülerinnen und Schüler erhalten sowohl im Schülerlabor als auch in der AG einen fundierten fachlichen Hintergrund und dürfen eigenständig arbeiten und experimentieren.

IMG 3840Ganz wichtig ist der interdisziplinäre Ansatz. Im JuLab gibt es keine Themen, die sich ausschließlich mit nur einer naturwissenschaftlichen Disziplin beschäftigen. Es ist immer eine Verknüpfung verschiedener Bereiche. So kommen z.B. zu eher physikalischen Themen mathematische oder technische Ansätze. Oder es werden Biologie und Chemie miteinander verknüpft.

Auch die Zusammenarbeit ist von großer Bedeutung. Unseren Schülerinnen und Schülern soll gezeigt werden: Wenn sich alle zusammen einbringen, mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen und Qualitäten, dann kann viel mehr geleistet werden, als in Einzelarbeit. Entsprechend ist Teamfähigkeit eine wichtige Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt. Unsere beteiligten Schülerinnen und -schüler wissen es sehr zu schätzen, dass nur wirklich Interessierte an dieser Kooperation teilnehmen, so dass ein ganz besonderes Lern- und Arbeitsklima entsteht.

Ein weiterer Anreiz: In der Stufe 9 bekommen die Kooperationsschülerinnen und -schüler ggf. Unterstützung, wenn es darum geht, im Rahmen des Berufspraktikums einen der begehrten Praktikumsplätze in einem der Institute des Forschungszentrums zu ergattern. Somit kann die Teilnahme an dieser Kooperation unter Umständen sogar wegweisend für den späteren beruflichen Werdegang sein. Zudem erhalten die Schülerinnen und Schüler zum Ende der Stufe 8 eine Bescheinigung über ihre Teilnahme an der Kooperation, die ihnen vielleicht für ihre berufliche Ausbildung die ein oder andere Tür öffnen könnte.

Für wen ist dieses Angebot das Richtige?

Geeignet sind Schülerinnen und Schüler unseres 6. Jahrganges, die ein großes Interesse an Naturwissenschaften und Technik haben und ein gewisses Maß an Kreativität, Experimentierfreude, Neugierde, Durchhaltevermögen, Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit mitbringen.

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Am Ende eines jeden Schuljahres gehen die beiden Koordinatoren, Markus Eckert und Monika Koch, durch die 6. Klassen und informieren die Schülerinnen und Schüler über die Details der Kooperation. Zudem verteilen sie einen Elternbrief, in dem die wesentlichen Aspekte noch einmal erläutert werden. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich dann - natürlich nur mit dem Einverständnis der Eltern - in den darauffolgenden Tagen schriftlich bewerben.

Rückfragen beantworten in der Abteilung I Herr Eckert und in der Abteilung II Frau Koch sehr gerne.

Wir freuen uns schon jetzt auf alle zukünftigen Kooperationsteilnehmerinnen und -teilnehmer.

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Weitere Beiträge zur Kooperation gibt es im Archiv.

Praktikum im Forschungszentrum Jülich

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